Madame alternativlos

18. Oktober 2017

Liebe Leser,  geschätzte Aussendienstkollegen,

unsere amtierende Bundeskanzlerin kann auch nach diesem desaströsen Wahlergebnis von CDU/CSU bei der Bundestagswahl 2017 nicht erkennen, was man hätte anders machen können. Dies sagte Sie jedenfalls bei der Bundespressekonferenz auf Nachfrage einer Journalistin, ob sie im Wahlkampf  eventuell Fehler gemacht habe.

Wir erinnern uns, die CDU/CSU schnitt mit 32,9% und einem um 8.6% schlechterem Ergebnis als 2013 ab und bekam die wenigsten Wählerstimmen seit 1949. Wenn man den Stimmenanteil der CSU bei dem Unionsergebnis herausrechnet, kommt die CDU sogar nur noch auf 26,8% der Gesamtstimmen und damit auf ein Differenz zur SPD von nur 6,3% (SPD – 20,5%).

Bei der auf die Bundestagswahl folgenden Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober gab es dann nochmals eine Fortsetzung dieser Stimmverluste für die CDU:

sie verlor zu 2013 über 2,4% ihrer Stimmen bei einem Gesamt – Stimmenanteil von 33,6%, die SPD erhielt 36,9% aller niedersächsischen Wählerstimmen, das war ein Zuwachs um 4,3%.

 

Früher gab es nach einem solch schlechtem Abschneiden einer Partei oder eines Kandidaten noch Rücktritte oder wenigstens selbstkritische Reflexionen, heute wird einfach weitergemacht und die Ergebnisse schöngeredet.

Also, Frau Merkel – Sie sind alternativlos, wir ahnten es bereits. Wissen Sie was?

Verantwortung zu übernehmen, heißt auch beiseite zu treten, wenn es so offensichtlich ist. Selbst wenn man stärkste Kraft im Bund geworden ist, gerade noch.

In der Wirtschaft geht es da ehrlicher zu, was Konsequenzen für Misserfolge anbelangt. da nennt man es beim Namen: signifikante Verluste von Marktanteilen, die Sie da eingefahren haben. Zeigen Sie mir mal den Vorstandsvorsitzenden, der dafür vom Aufsichtsrat nicht zur Verantwortung gezogen würde.

Also, machen Sie und Ihre gesamte Entourage um Sie herum einfach den Weg frei für neue, unverbrauchte Politiker, die:

– erfolgreich in ihrem Wahlkreis waren, am besten die  Direktmandatsträger

– in der Lage sind, besser als Sie mit den Wählern zu kommunizieren; bitte: schaffen Sie schnellstmöglich Ihre wöchentliche Videoansprache ab, Sie können es einfach nicht

– in der Lage sind, das großartige Europa der Regionen und Nationalstaaten, das Sie gespalten haben, wieder zusammenzuführen

– wieder mit dem großartigen Land Russland und seinem Präsidenten den Entfremdungsprozess beenden wollen und auch können, um wieder zu einer beiderseitig nützlichen Zusammenarbeit zurückzukehren

– uns Bürger endlich wieder verstehen wollen und können – und nicht zu Zentraleuropäern umerziehen möchten

– die uns Steuerzahlern nicht mehr länger Mrd. – Ausgaben zumuten, die in keinem Koalitionsvertrag standen und die auch durch die Parlamente nicht bewilligt wurden. Dieses  S T E U E R G E L D  wurde von den Bürgern unter Entbehrungen hart erarbeitet und die Politik verwaltet es nur

– was glauben Sie, weshalb deutsche Familien so wenig Kinder haben – weil sie weniger kinderlieb seien als andere Länder? Das glauben dann auch nur Sie.

– ich würde mir noch mehr von Ihren Nachfolgern wünschen, wenn Sie denn welche zulassen. Aber ich möchte mich erst auf das wesentliche beschränken: gehen Sie einfach – der Rest ergibt sich von selbst.

 

mit abendlichen Grüssen

flexgood

 

 

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Liebe Leser, geschätzte Außendienstkollegen,

 

vielleicht erinnert Ihr euch noch an den Satz des 2013 amtierenden Innenministers Friedrich (CSU), der im Zuge der Enthüllungen Edward Snowdens über die Ausspähpraxis amerikanischer Dienste auf deutschem Boden, die Sicherheit als oberstes Grundrecht, als „Supergrundrecht“ präferierte.

Dem sollten sich, seiner Meinung nach, mehr oder weniger alle anderen Grundrechte, wie das Brief-, Post- u. Fernmeldegeheimnis (Art. 10 GG) oder das der informationellen Selbstbestimmung (Art. 2 in V.m. Art. 1 GG, BverfG 65,1 (41ff.)) oder die Unverletzlichkeit der Wohnung (Art.13 GG) unterzuordnen haben.

Wie wir alle wissen, verliefen damals sämtliche Bemühungen, darüber Auskünfte von den politisch Verantwortlichen zu erhalten, im Sande. Die Amerikaner sagten grundsätzlich gar nichts. Kanzlerin Merkel selber äusserte sich als Zeugin im NSA Untersuchungsausschuß des Bundestages erst 4 Jahre später im März 2017 sehr zurückhaltend und mit Hinweis auf mögliche Erinnerungslücken nur dahingehend, dass Sie im März 2015 über Ihren Kanzleramtsminister Altmaier erfahren habe, welche Rolle der BND bei diesem Datenabgriffen überhaupt spielte. Vom damaligen Kanzleramtsminister Pofalla gab es überhaupt keine Informationen, hier habe Sie vielmehr viele Details erst aus der Presse oder von Medienvertretern erfahren.

Ihre Aufgabe sei demzufolge auch weniger das „Abtauchen in Tiefen und Untiefen technischer Details von Spähprogrammen“ gewesen als vielmehr der Auftrag, die „Abwägung von Freiheit und Sicherheit der deutschen Bevölkerung bei der Umsetzung solcher Maßnahmen vorzunehmen“.

Soviel zu den politischen Strukturen, die das Bundeskanzleramt unter Frau Merkel zur Steuerung und Kontrolle der Geheimdienste aufgebaut hatte und mit denen heute noch gearbeitet wird.

Vom Generalbundesanwalt, der dann sehr spät und erst nach einigem Zögern im Juni 2014 Ermittlungen gegen die NSA einleitete, kam dann auch wenig erhellendes. Es gab einen hinreichend begründeten Anfangsverdacht wegen Spionage gegen deutsche Regierungsmitglieder und die Bundeskanzlerin. Im Falle der offensichtlich stattgefunden Massenüberwachung gegen die deutsche Bevölkerung hingegen erklärte sich der Generalbundesanwalt für nicht zuständig.

Lange Rede, kurzer Sinn, das ist 2 Jahre später das Endergebnis dazu:

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Ausforschung des Kanzlerinnenhandys wurden im Juni 2015 eingestellt. Es war nicht gelungen, ein gerichtsfestes Original NSA Dokument zu beschaffen, mit denen dies bewiesen werden konnte. Es gab nur die Abschrift eines NSA Dokumentes dazu.

Hinsichtlich der offensichtlich stattgefundenen, massenhaften Überwachung von Bundesbürgern durch die NSA wird seitens des Generalbundesanwaltes weiter beobachtet, die Prüfung wird fortgesetzt. Ermittlungen dazu wurden jedoch nie aufgenommen.

Jedoch wurden im Juli 2015 Ermittlungen gegen die Blogger und Betreiber des Internetportals netzpolitik.org, Herrn Beckendahl und Herrn Meister wegen Landesverrates aufgenommen.

Sie hatten sich erdreistet, über Pläne des Bundesamtes für Verfassungsschutz zu berichten, mit einer neuen Einheit Massendatenerfassung u.a. in sozialen Medien stärker zu betreiben und in diesem Zusammenhang interne und als geheim eingestufte Stellenbudgetierungen veröffentlicht.

Jedoch wurde das Verfahren auf enormen, öffentlichen Druck und wohl auch durch eine Anweisung aus dem Justizministerium im Juli 2016 wieder eingestellt. Der Generalbundesanwalt Range muste seinen Hut nehmen.

Erwarten Sie von diesen Damen und Herren und aus dem Bundeskanzleramt irgendwelche Aktivitäten, die Befugnisse und Selbstermächtigungen, die sich diese Behörden offensichtlich im Zuge der Terrorbekämpfung erteilt haben, etwas zurückzuführen und einer wirklichen, umfassenden parlamentarischen Kontrolle zu unterziehen?

Was sagte der ehemalige technische Direktor des NSA William Binney bei der Befragung durch den NSA Untersuchungsausschuß des Bundestages am 3. Juli 2014 so schön:

„er halte den BND für einen Wurmfortsatz des NSA. Sie wollen Informationen über alles haben. Das ist wirklich ein totalitärer Ansatz, den man bisher nur von Diktatoren kennt. Der BND arbeite eng mit der NSA zusammen und verstoße dabei gegen die Verfassung, indem er dabei die Daten des Partners nutze. Die Behauptung des BND, man habe dabei nichts von der massenhaften Datenüberwachung gewußt, sei jenseits aller Glaubwürdigkeit.“

Mit besten Grüßen in den Maifeiertag

Euer flexgood

Liebe Leser, geschätzte Außendienstkollegen,

vielen Dank für die Geduld bis zum Erscheinen des heutigen Artikels – es gab zwischenzeitlich einige wichtige gesundheitliche Herausforderungen, die meine volle Aufmerksamkeit erforderten. Gottseidank ist jetzt alles wieder bestens.

Was gab es neues seit Januar diesen Jahres?

Wir durften erleben, wie US – Präsident Trump sich nach seiner Vereidigung am 20. Januar immer mehr als jemand präsentierte, der auch die Anwendung von militärischer Gewalt als probates Mittel sieht und dies auch in den Krisenherden Mittlerer Osten, Nordafrika und Afghanistan mit ganz praktischen Taten untermauert.

Dabei wird auch nicht lange gefackelt, wenn es um vermeintliche Begründungen geht, die dafür herhalten müssen. Der neueste Anlass für den Abschuss von 59 Cruise Missiles auf den syrischen Militärstützpunkt Ash-Shayrat am 7. April war ein vorangegangener Chemiewaffeneinsatz am 4. April in Chan Schaichun (Provinz Homs), dessen Verursacher bis heute nicht identifiziert werden konnte, der aber seitens der USA der syrischen Armee zugeschrieben wird.

Dagegen wurde der Abwurf einer MOAB Bombe (Sprengkraftäquivalent 11 Tonnen TNT) am 13. April in afghanischen Provinz Nangarhar als Gemeinschafts- Aktion mit dem afghanischen Militär zur Bekämpfung von IS-Kämpfern begründet und der Tatsache, dortige unterirdische Tunnelsysteme zerstören zu wollen, die als Kommando- und Rückzugsraum für Terroristen dienen. Es wurde damit die größte, konventionelle und nichtatomare Bombe gezündet, die die US-Streitkräfte besitzen.

Wie nicht anders zu erwarten war, klatschen die meisten westlichen Politiker zu diesen martialischen Kommandoaktionen kräftig Beifall, darunter auch die deutsche Bundesregierung, die in Person von Frau BK Merkel, Aussenminister Gabriel und Verteidigungsministerin von der Leyen den Angriff als“nachvollziehbar“ bezeichneten und Präsident Assad dafür die „alleinige Verantwortung“ zuwiesen.

Dass dieser Angriff nur vom UN-Sicherheitsrat hätte beschlossen werden können, störte diese Damen und Herren nicht. Sie verwiesen vielmehr auf eine angebliche Blockade des Sicherheitsrates durch das Veto Russlands, das eine neutrale, unabhängige Untersuchung der Chemieattacke ohne eine Vorverurteilung Syriens forderte.

Macht euch bitte selber ein Bild über das Verständnis unserer Regierung in Sachen Völkerrecht sowie in der Anwendung rechtsstaalicher Prinzipien bei der Beurteilung von komplexen Sachverhalten, bei denen innerhalb von gut 2 Tagen geklärt zu sein scheint, wer hier zweifelsfrei Täter war und wer nicht.

Übrigens hielten sich die Beileidbekundungen unserer Regierung sehr in Grenzen, als wenige Tage später am 15. April bei einem Sprengstoffanschlag auf einen syrischen Flüchtlingskonvoi nahe Aleppo, mit dem Bewohner mit Dutzenden Bussen aus den Kriegsgebieten herausgebracht wertden sollten, über 126 Menschen, darunter über 80 Kinder, grauenvoll ums Leben kamen.

So unterschiedlich kann eine Regierung Ihre Trauer ausdrücken!

flexgood

Liebe Leser, geschätzte Außendienstkollegen,

ich wünsche allen, die dieses Blog seit geraumer Zeit besuchen aber auch denen, die uns erst seit kurzem lesen, ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2017. Möge Vieles von dem, was wir uns jedes Jahr neu wünschen in Erfüllung gehen, zumindest die essentiellen Dinge davon. Eine erfüllende, erfolgreiche und sinnstiftende Arbeit, deren angemessene Bezahlung, die Fähigkeit, wichtiges vom unwichtigen zu trennen, stehen ohne Zweifel bei den allermeisten auf dem Wunschzettel. 

Aber auch Gesundheit, Wohlbefinden und die Gestaltung eines entspannenden aber auch abwechslungsreichen, privaten Lebens stehen bei vielen wieder ganz vorn auf der Liste des Unverzichtbaren. Ich wünsche hinsichtlich des Ausbalancieren und der Gewichtung dieser beiden Themenbereiche allen Lesern und Kollegen ein glückliches Händchen und eine ordentliche Portion Geschick und Glück!

 

Und nun noch etwas zu den Themenbereichen für 2017, die dieses Blog behandeln wird:

 

Die Kernthematik, die hier immer wieder im Mittelpunkt steht, ist und bleibt die Beschreibung von Kommuni-kation, wie sie in den Medien stattfindet , im öffentlichen Raum aber auch im persönlichen Gespräch, sei es nun geschäftlich aber auch auf privater Ebene. 

Es werden dabei gleichberechtigt politische, gesellschaftliche aber auch wirtschaftliche Themenbereiche nebeneinander stehen. Ziel soll es sein, die Medienkompetenz von Lesern und Staatsbürgern zu verbessern, denn wir leben in einer repräsentativen Demokratie.Das sagen uns die Parteien zumindest immer, obwohl sie von Jahr zu Jahr immer weniger Bürger repräsentieren, da Ihre Mitgliederzahl von Jahr zu Jahr abnimmt.

Das heißt, der deutsche Staatsbürger hat seine politische, direkte Einflussnahme per se auf gewählte Abgeordnete übertragen. Und die treffen dann für Ihn die maßgeblichen Entscheidungen in den deutschen Parlamenten, regional, überregional und bundesweit. Im Umkehrschluß heisst das aber auch, dass diese Abgeordneten permanent mit Ihren Wählern kommunizieren sollten, da sie Ihm rechenschaftspflichtig sind. Und hier liegt der Hase im Pfeffer. 

Denn diese Kommunikation läuft zu großen Teilen fast nur noch über die Parteien und deren Schlüsselpersonen. Daraus kann abgeleitet werden: politische Kommunikation wird mittlerweile von den Parteien wie in einem Konzern organisiert und durchgestellt. Einige wenige geben die Präferenzen vor, nicht selten ausschliesslich vom Bundeskanzleramt (Richtlinienkompetenz). Die anderen folgen mehr oder weniger diesen Vorgaben, da sie wirtschaftlich abhängig von Ihrer Partei sind. In der freien Wirtschaft würde man sie scheinselbstständig nennen. 

 

Daraus kann man zwei wichtige Dinge ableiten:

1./ es gibt aufgrund dieser Strukturen in den Parteien keine wirkliche direkte Rechenschaftpflicht der Abgeordneten gegenüber dem Wähler mehr. Er wird bei der letztendlichen Zuständigkeit von Sachthemen immer auf Parteibeschlüsse verweisen und seinem Wähler sagen, er sehe das zwar anders, aber die Parteiräson zwingt Ihn letztendlich, diese Beschlüsse mitzutragen statt die direkten Interessen seiner Wähler zu vertreten.

2./ wenn zwischen dem Wähler und seinem Abgeordneten, dem er sein Mandat übertragen hat, keine Kommunikation stattfindet – ist es auch keine repräsentative Demokratie mehr!

Das System der Übertragung von Wählerstimmen auf den Abgeordneten bedingt eine ständige Kommunikation und kann nur funktionieren, wenn es auf der anderen Seite eine permanente, sachstandsbezogene Soll – Ist – Rechenschaftslegung durch den Abgeordneten gibt. Nicht nur nach 4 oder 6 Jahren. Auch mit direkten Sanktionsmöglichkeiten bei ersichtlicher Inkompetenz oder Nichterreichen von politischen Zielen.

Da nützt auch die Ausrede vieler Berufspolitker nichts, dass Politik heutzutage zu komplex sei und man müsse sich eben in den Parteien Mehrheiten organisieren, um Entscheidungen herbeizuführen.Als einzelner Abgeordneter könne man sowieso nichts entscheiden. Das ist, mit Verlaub gesagt Humbug und nichts weiter als ein Argument, um sich aus der Verantwortung zu stehlen! Denn Mehrheiten im Parlament sollen Mehrheiten in der Bevölkerung widerspiegeln!

Die Frage ist also, geben die Parteien dem Wahlvolk vor, was gerade zu entscheiden ist – oder gibt der Bürger seinem Abgeordneten die Dringlichkeiten der Themen vor, die abzuarbeiten sind?

Das geht dann in den Bereich der direkten Demokratie, die in Deutschland dem Wähler leider nur auf regionaler Ebene zugestanden wird. Nicht aber bei Themen mit bundesweiter Ausstrahlung.

Was nützt aber dem Bürger, wenn er mitentscheiden darf, ob in seinem Wohngebiet eine Tempo 30 Zone eingerichtet werden soll oder ob ein Stadtbad geschlossen wird, wenn er bei den wichtigen, relevanten Bundesthemen wie: Berufsarmee oder Wehrpflicht; Mautpflicht auf Autobahnen, wer soll Bundeskanzler werden oder bei Haushaltsthemen ( wofür soll der Staat wieviel Geld ausgeben), nicht mitreden darf?

Es nützt ihm wenig. Und er merkt dadurch, dass sich niemand für seine Meinung bei solchen, richtungsweisenden Themen wirklich interessiert. Und bitte nicht damit kommen, dass regelmäßig Umfragen durch die Parteien und politischen Stiftungen in Auftrag gegeben werden, um bei solchen Themen auch des Volkes Meinung herauszufinden. Eine Umfrage ist eine Umfrage und eine Wahlentscheidung ist etwas substanziell anderes. Die ist dann nur noch umzusetzen, Umfragen werden interpretiert. Wobei wir dann wieder bei der einseitigen Kommunikation wären, die dann in Wirklichkeit keine mehr ist. Sondern nur Pseudo – Kommunikation. 

Also, in diesem Sinne: bleiben Sie kommunikativ und finden Sie gemeinsam mit uns heraus, was gute Kommunikation (verbal und nonverbal) wirklich ausmacht und wann Sie lediglich nur Empfänger von sogenannter „Kommunikation“ sein sollen, die der Aussender solchermaßen so bezeichnet, die aber in Wirklichkeit nur Ansprache oder auch Propaganda ist.

Mit den besten Grüßen

flexgood

Liebe Leser, geschätzte Außendienstkollegen,

der in drei Wochen abtretende amerikanische Präsident hat gestern nochmal ordentlich gegen Rußland ausgeteilt und völlig unchristlich die Ausweisung von 35 russischen Diplomaten angewiesen, die innerhalb von 72 Stunden die USA verlassen müssen.

Sie wurden kurzerhand zu unerwünschten Personen erklärt, da Ihnen vorgeworfen wurde, den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf beeinflusst zu haben. Wer Beweise für diesen Vorwurf oder wenigstens, rechtsstaatlich gesicherte Argumente erwartete, der sah sich auch hier getäuscht.

Es muß offensichtlich bei einem amerikanischen Präsidenten ausreichen, wenn er durch seine Geheimdienste dahingehend gebrieft wird, dass diese mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, russische Hacker haben e-mails von amerikanischen Politikern abgefangen und kompromittierende Teile daraus veröffentlicht bzw. an andere Herausgeber weitergegeben.

Wir erinnern uns:

diese Geheimdienste waren auch vor Beginn des 2. Irak – Krieges der festen Ansicht, Herr Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen, genau so sicher waren sie sich auch dabei, als russische Hilfskonvois im Zuge der Ukraine – Kämpfe in die von der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten abgeschnittenen Regionen der Ostukraine fuhren, und dorthin gleichzeitig Waffen und Munition mitlieferten. Erinnert ihr euch noch?

 

Aua – da ist es wieder, dieses leichte Unwohlsein in unserem Unbewussten, wenn es um den amerikanischen Rechtsstaat geht, einem Rechtsstaat der angeblich ältesten Demokratie der Welt.

Das sich immer meldet, wenn einem etwas unwohl ist, wenn eine gefühlte Realität irgenwie nicht so richtig mit dem praktischen Handeln übereinstimmt.

Vielleicht ist ja Mr. Obama einfach nur ein schlechter Verlierer, weiß man’s? Oder ist er schlichtweg einfach nicht darüber informiert (oder hält sich nicht dran), dass man:

 

juristisch gesehen,

erst jemanden verurteilt und bestraft, wenn zweifelsfrei feststeht, dass er der wirklich Schuldige für eine vorgeworfene Tat ist.Dies erfordert in der Regel eine vorherige, umfassende und gründliche Prüfung von Vorwürfen, vorallem auch unter Einbeziehung von neutralen Computer- und anderen Experten. Vor einem ordentlichen Gericht heißen diese Gutachter und werden extra bestellt, wenn kein Schuldeingeständnis, aber nur Indizien vorliegen. Dies nennt sich in einem Rechtsstaat Unschuldsvermutung und sollte auch für politische Entscheidungen gelten. Und: amerikanische Geheimdienste würden so etwas in einem anderen Land natürlich nie machen, ehrlich!

politisch gesehen,

als abgewähltes Staatsoberhaupt mit nur noch wenigen Tagen Amtszeit keine relevanten, politischen Entscheidungen in dieser Größenordnung mehr trifft, auf jeden Fall auch nicht auf Basis von Vermutungen oder Unterstellungen. Und schon gar nicht, ohne sich mit seinem designierten Nachfolger zu diesem Thema auszutauschen und dessen ok dazu einzuholen.

Man darf getrost davon ausgehen, dass er es nicht tat. Genauso wenig er mit Herrn Trump über seine präsidiale Verfügung der letzten Tage sprach, mit der er bestimmte Regionen des Landes unter Naturschutz stellte, um an diesen Orten eine Ausbeutung von Bodenschätzen und Energieressourcen zu erschweren.Und wir unterstellen mal, dass er seinen Nachfolger genausowenig über das Ausbleiben seines Veto’s im UN – Sicherheitsrat informiert haben dürfte, der in der letzten Woche die israelische Siedlungspolitik zum ersten Mal seit Jahrzehnten scharf verurteilte.

mit dem gesunden Menschenverstand und als praktizierender, gläubiger Mensch gesehen,

niemanden zu Weihnachten bestraft, schon gar nicht, wenn es nicht bewiesen ist. Schon unserer großer Hirte, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern, hatte so ein großes Herz und vergab seinen Peinigern, obwohl bei denen zweifelsfrei feststand, dass sie Schuld auf sich geladen hatten. Deshalb steht auch im Vaterunser, dem zentralen Gebet unserer Religion:

„… unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern …“

Schon vergessen, Mr. Präsident Obama? Fragen Sie Frau Merkel, die ist da in solchen Dingen scheinbar sehr sattelfest, jedenfalls hat Sie uns Deutschen allen nachdrücklich empfohlen, unserer Religion doch intensiver nachzugehen und in Kirchen solchermaßen öfters hineinzugehen.

Der Herr Putin, der russische Präsident, war da schon wieder besser.

Er beantwortete diese Unverschämtheit des amerikanischen Präsidenten einfach damit, in dem er, trotz gegenteiliger Ankündigung von adäquaten Gegenmaßnahmen und deren Prüfung, ….. – nichts unternahm. Gleichzeitig lud er Familien und Kinder von US-Diplomaten zu einem Neujahrsempfang in den Kreml ein.

Eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr 2017 wünscht allen

von ganzem Herzen

flexgood

 

Liebe Leser und Leserinnen, geschätzte Außendienstkollegen und Außendienstkolleginnen,

 

am heiligen Abend ist uns ein Kind geboren. Jesus Christus war’s – und nicht Jasmina Christina. Begleitet wird der Zauber des Neubeginn’s hier bei uns in Mitteleuropa und anderen Teilen der Welt mit weiteren Traditionen wie dem Erscheinen des Weihnachtsmannes, der die Geschenke bringt. Und nicht etwa die Weihnachtsfrauen oder gar Weihnachtsmännerinnen. Dann schlagen wir die Weihnachtsausgabe unserer Zeitung auf und lesen dort die guten Wünsche an alle Leser und Leserinnen – ich glaube, wir sollten langsam mit diesem Geschwurbele aufhören. 

 

Diese verordnete Korrektheit, diese spießerhafte Attitüde des Kleingeistigen – die geht mir langsam aber gewaltig auf den Zeiger – und sie macht uns kaputt. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meine Probleme damit hatte ich schon, als die guten, alten Studenten plötzlich Studierende hießen und Studentenwerke plötzlich Studierendenwerke. Da schwante mir bereits, dass das alles nicht gut ausgehen würde.

 

Von sogenannten „Grünen“-Politikern und Politikerinnen angezettelt, machte sich die Sprachverwirrung zuerst in den deutschen Parteien und Parlamenten, danach weiter in den deutschenn Behörden, Ämtern, Schulen, Hochschulen und darüber hinaus in der deutschen Medienlandschaft breit. So wie man einen Eimer mit Estrich ausschüttet, der anschließend in jede Ritze und Fuge des Fußbodens hineinfließt, sich überall breitmacht. Alles gleichmacht, wo Ihm keine Grenzen entgegensetzt werden, etwa durch Wände oder meinentwegen auch Mauern. 

Und als ob dies nicht genug wäre, wollen uns dann auch noch die Opportunisten in den Parteien weis machen, dass dies alles modern sei. Dass man in der heutigen Zeit ja alles diskriminierungsfrei bezeichnen müsse. Schließlich habe jeder, unanbhängig von Geschlecht und sexueller Ausrichtung auch das Recht auf eine individuelle Ansprache.

Welch ein hanebüchener Unsinn! Wieviel Toiletten sollte ein Cafe ausschildern, eine Behörde oder eine Arztpraxis? Sind 3 verschiedene ok? Oder vielleicht 4? Oder besser 5 , um in alle Richtungen korrekt zu sein und niemand vor den Kopf zu stoßen? Eine für Männlein, eine für Weiblein, eine für Transvestiten, eine für Bisexuelle und dann noch eine für Transgender? Damit sich auch niemand versehentlich über den Weg läuft?

Es ist an der Zeit, uns unsere Sprache zurückzuholen. Nicht morgen, nicht übermorgen – sondern jetzt. Ab sofort. Das duldet kein Aufschub. Denn es eilt. Denn die Sprache ist der Anfang von allem! 

In unserer Sprache drücken sich unsere Gedanken, Wünsche und Pläne aus, daraus entwickeln sich Handlungen und Taten, die dann wiederum die weitere Entwicklung unseres Zusammenlebens und der Gesellschaft beeinflussen. Im Positiven wie im Negativen. 

Da ist es nicht klug, noch länger damit zu warten. Denn das, was wir momentan aus der Politik vorgesetzt bekommen, muss sofort und auch deutlich besprochen werden. Und zwar klar und eindeutig. Und nicht verpackt in politische Korrektheit, um niemanden vor den Kopf zu stoßen.

Etwas zum Besseren kann man nur ändern, wenn man es anspricht. Und nicht, wenn man sich in sprachliche Sackgassen oder Endlosschleifen begibt. Oder wenn man Mißstände aus Angst vor Widerworten oder juristischer Verfolgung nur andeutet.

Dies war übrigens in der DDR eine weit verbreitete Masche, um seine Meinung doch noch los zu werden. Man deutete, wenn überhaupt, nur etwas an. Das ist schrecklich anstrengend. Weil je nach dem intellektuellem oder eventuell vorhandenen, analytischen Vermögen des Gegenüber oder der Zensoren permanent eingeschätzt werden musste, wie man etwas sagen durfte und wie nicht.

Dies ist zwar durchaus ein gutes Training für das eigene Sprach- und Ausdrucksvermögen – aber schlecht für das Fließen von Kommunikation. Und gute Kommunikation muss fließen. Versuchen Sie mal bei einem Gespräch, einen Gedanken stringend zu Ende zu führen, wenn Sie jemand ständig unterbricht. Es wird nicht funktionieren. Und bei der Selbstzensur unterbrechen Sie sich permanent selber bei Ihren fließenden Gedanken. Das ist fast noch schlimmer. Das Ergebnis ist aber dasselbe, als ob Sie unterbrochen würden.

Sie können keinen Gedanken zu Ende führen. Und dies ist auch der springende Punkt, den die Mächtigen in diesem Lande so fürchten. Es können durchaus viele Themen angesprochen werden, aber diese Gedanken dann durch eine permanente, fliessende und deutliche Kommunikation ( Sender – Empfänger – Prinzip) zu einem Abschluß, zu einer Lösung zu führen, dies wird nicht so gern gesehen. Sie können alles sagen – aber bitte nur in 1: 08 min. – dann kommen die Nachrichten. Oder die Werbung. Oder der Moderator würgt Sie ab.

Dies bedeutet dann in der heutigen, modernen Mediengesellschaft folgendes:

Wer die Macht über die Massenkommunikation hat, hat die Macht über die Realität. Und Realität ist heutzutage das, was in den Massenmedien stattfindet. Dass Frau von der Leyen ,jetzt im Dezember als Verteidigungsministerin 4 Tage in Saudi-Arabien, Bahrein u. Jordanien war, um dort politische Gespräche zu führen, findet in der Wirklichkeit nicht statt – weil es in den Massenmedien nicht stattgefunden hat! Und schon gar nicht mit Bildern – in der Sprache für Arme.

Also:

Demokratie bedeutet die latente Auseinandersetzung in Wort und Bild. Wie können wir uns auseinandersetzen, wenn wir die Worte und Bilder dafür erst genehmigen lassen müssen? Dann ist es auch keine Demokratie mehr.

Befreit euch einfach von der täglichen Vermüllung unserer Gedanken-, Bilder- und Sprachwelt. Entwickelt eigene, produktivere Gedanken und redet darüber. Ohne Einschränkungen.Vor allem auch öffentlich.

Ein schönes Weihnachtsfest, auch den Zensoren bei einigen politischen Stiftungen, Parteien und Ministerien, wünscht allen von ganzem Herzen

Euer flexgood

 

Liebe Leser, geschätzte Außendienstkollegen,

 

die Bevölkerung der USA hat letztes Wochenende ihren 45. Präsidenten gewählt und das Ergebnis war eine faustdicke Überraschung. Der Republikaner Donald Trump, Unternehmer, Macher und ein Redner par exellence hatte das scheinbar Unmögliche geschafft. Er ging als Sieger aus dem monatelangem Duell mit der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton um die Präsidentschaft in den Vereinigten Staaten hervor.

Noch am Vorabend der Verkündung des Endergebnisses erfuhr der deutsche Fernsehzuschauer in den Tagesthemen, dass Clinton bei der Auszählung mit 268 zu 180 Wahlmännerstimmen angeblich führte, keine 6 Stunden später waren es dann nur noch 215 zu 244 aus Clintons Sicht. Dabei störte es offenbar auch niemanden, dass die öffentlich rechtlichen Medien unverholen Partei für die ehemalige Außenministerin ergriffen und sie als einzig mögliche Bewerberin auf das Amt darstellten, während Trump systematisch als Populist, Sexist, ja sogar als Rassist diffamiert wurde.

Es gab während der gesamten Berichterstattung über seine Reden während des Wahlkampfes niemals auch nur eine zusammenhängende Übersetzung seiner Auftritte für den deutschen Fernsehzuschauer. Vielmehr wurden besonders markante Äusserungen, die natürlich auch sehr oft provozierend daherkamen, da er angreifen mußte um zu gewinnen, systematisch aus dem Zusammenhang gerissen und dann medienwirksam in den Vordergrund gestellt.

Man merkte förmlich, dass permanent versucht wurde, Herrn Trump als unberechenbaren, politschen Irrläufer mit viel Geld im Hintergrund darzustellen. Dies gipfelte dann auch zusätzlich noch in der Betitelung des Kandidaten als Milliardär Trump, gegen den bereits mehrere Strafverfahren liefen oder in irgenwelchen, plötzlich auftauchenden, jahrzehntealten, illegalen Audio-Mitschnitten eines Herrn Bush, auf den angeblich sexistische Altherrenwitze von Trump im vertraulichen Gespräch zu hören waren.

Dass Frau Clinton offensichtlich auch mehrfache Multimillionärin ist und über die Familienstiftung der Clintons fleissig Millionenspenden der Wallstreet zur Finanzierung Ihres Wahlkampfes gesammelt wurde, hörte man eher selten bis gar nicht. Auch dass Sie unter Umgehung gesetzlicher Vorschriften illegal 10.000ende Mails als ehem. Außenministerin über private Server laufen lies, um das in den USA gesetzlich verbriefte Auskunftsrecht (FOIA-Freedom of Information Act) zu unterlaufen, erfuhr man nur am Rande oder spät nach Mitternacht, erklärt wurde dieses Recht dem deutschen Wähler ohnehin nicht.

So muss es Niemanden wundern, wenn nun in den USA ein Präsident in das Weiße Haus einzieht, den hierzulande niemand kennt, dem aber offensichtlich von der Mehrheit der amerikanischen Wähler zugetraut wird, dieses Land wieder nach vorn zu bringen bzw. Korrekturen in den Themengebieten vorzunehmen, in denen schon seit einigen Jahren etliches schief läuft.

Dies betrifft sowohl die Tatsache, dass es in den USA über 50 Millionen Bezieher von Essen-Marken gibt und hunderttausende Arbeitsplätze verloren gingen, aber auch die Art und Weise, wie die bisherige Administration von Bush bis Obama über die Köpfe der Menschen hinweg außenpolitische Konfliktherde entfacht hat, deren Auswirkungen wir hier in Europa besonders spüren und in deren Ergebnis ganze Kontinente instabil wurden.

Stichwort ist hier : was war bzw. ist überhaupt der Auslöser dieser gewaltigen Flüchtlings- u. Migrationsströme, die wir hier in Europa gerade erleben – sind es eventuell verdeckte Kriege, die mit finanziellen Mitteln des US-Kongresses, der US-Geheimdienste und der EU-Kommission unter dem Deckmantel der Demokratisierung und Unterstützung moderater, sog. „oppositioneller Kräfte“ in Afrika geführt wurden und ständig am Laufen gehalten werden (Zitat Guido Westerwelle, deutscher Außenminister währen des Libyien u. dann Syrien – Krieges: Assad muss weg.“)?

 

Wichtig für ein besseres Miteinander der politischen u. militärischen Blöcke in der Welt ( BRIGGS vs. USA / EU / NATO ist vor allem auch, dass der neue, amerikanische Präsident mehr als sein Vorgänger bereit zu sein scheint, die Rolle Rußlands in der Welt wieder neu zu definieren und dessen Mitwirkung bei der Lösung von entstandenen Konfliktherden weltweit zu akzeptieren.

Wen wundert es da, dass die sog. neue Regionalmacht EU, die nie demokratisch legitimiert war bzw. bisher wurde, nun erst einmal nicht mehr weiß wie sie sich gegenüber Trump verhalten soll? Man hat schliesslich bislang immer nur die politischen und militärischen Vorgaben, die aus den USA kamen, im blinden Gehorsam übernommen und eins zu eins umgesetzt. Stichwort Embargo gegen Rußland, Stichwort NATO-Verbände in Syrien, Stichwort Destabilisierung und initiierte Pseudo-Revolution in der Ukraine und die illegale Datenerhebung innerhalb der öffentlichen Kommunikation durch die Geheimdienste in Europa. Auch hier haben einige europäische und deutsche Politiker eine besonders unrühmliche Rolle gespielt und spielen sie noch bis jetzt. Ich denke da an Herrn Brook oder andere Rußland Hasser, die ständig mehr Waffenenlieferungen an die Ukraine herbeiredeten oder die Verschärfung des Wirtschaftsembargos gegen Rußland forderten.

Hoffen wir also nun auf eine bessere und partnerschaftlichere Zusammenarbeit der beiden Welt- und Atommächte USA und Rußland und darauf, dass sich der europäische Kontinent endlich auf eine gemeinsame, eigenständige Definition seiner Interessen einigen kann. Dies erfordert ohne Zweifel einen demokratisch legitimierten Neustart aller EU-Institutionen und besonders auch des Führungspersonals dieser Gremien.

Denn viele dieser sog. europäischen Vordenker haben bisher nichts weiter gemacht, als über den Umweg der transatlantisch eingefärbten EU -Instituionen den Bürgern Europas US-amerikanische Interessen aufgedrückt. Die Verhandlungen zu dem Handelsabkommen TTIP waren hier das beste Beispiel dafür, mit welchem miserablem Selbstbewusstsein sich hier Europa gegen den Mehrheitswillen seiner Bevölkerung einbringen wollte. Dass dieses Abkommen unter Trump wahrscheinlich nun erst einmal scheitert, ist eine gute Nachricht für ein selbstbewußteres Europa der Zukunft.

Unter dem neuen US-Präsidenten scheint es ähnlich wie damals, bei Gorbatschow für den gesamten Ostblock, nun für die europäischen Staaten die Chance zu geben, sich zu emanzipieren und neue, demokratischere Strukturen ohne Vorgaben aus Übersee aufzubauen.

Ohne das bisherige Führungspersonal  und mit wirklich unabhängigen und freien Medien. Denn die bilden, neben vielen talentfreien Politikern, die z.B.asiatische Präsidenten und deren Ehefrauen öffentlich küssen und umarmen wollen, das wirkliche Problem des bisherigen Projektes Europa.

Mit besten Grüßen in den Sonntag

flexgood