…. die Zeit – dein grösster Feind ?

20. September 2011

Ja,ja , die liebe Zeit – irgendwie hat man immer zu wenig davon. Oder ?

Frühmorgends springen schon die ersten Datelines an , was alles in welchem Tempo zu erledigen ist, damit alles abgearbeitet wird.

Dabei sollten wir aber auch bedenken, daß es für die allermeisten immer Einzelleistungen sind, die erbracht werden müssen. Einige wenige jedoch, denen man nachsagt, besonders erfolgreich zu sein, können sich zumeist auf einen ganzen Stab von Unterstützern und Mitarbeitern verlassen, um das Tagesprogramm zu bewältigen. Die Einzelleistung wird hier durch administrativ hinzugewonnene Unterstützung vervielfacht.

Etwas zusammengefasst, sagen unsere Strategen von der Personalberatung zum Thema Zeitmanagement ja folgendes : „Jedem stehen pro Tag genau 24 Stunden zur Verfügung – die Erfolgreichen nutzen diese Zeitspanne nur besser.“ Aber eben nicht nur !

Dies wird dann noch mit massenhaft historischen Belegen untermauert, mit wieviel ( oder wie wenig) Schlaf ein Goethe oder ein Kant ausgekommen seien und wie effektiv sie die übrige Zeit genutzt haben.

Interessant wäre doch herauszufinden, wie denn die Berater den Begriff „Erfolg“ definieren. Denn manchmal kann man Erfolg nicht nur in Zahlen und Bilanzen ausdrücken. Die Verfassung von Unternehmen lässt sich oft auch daran erkennen, unter welchen Bedingungen sie ihre Mitarbeiter beschäftigen (Arbeitsbedingungen) oder unter welchen Bedingungen sie die Produkte und Leistungen weiterverkaufen (Geschäftsbedingungen – AGB).

Hier gibt es viele Beispiele, sowohl negative als auch positive, die belegen, daß Firmen mit grossen Namen trotz beeindruckender Bilanzen als Arbeitgeber eher nur widerstrebend gesucht werden oder andersherum gesehen, noch unbekannte Unternehmen , die mit hohen finanziellen Fremdmitteln aufgebaut werden, unter der Hand als Top-Arbeitgeber gehandelt werden und beeindruckende Zuwächse am Markt vorweisen können.

Es ist eben auch immer die Zukunftserwartung, die zählt. Mehr noch als eine vermeindliche Preissetzungsmacht von Großunternehmen und die damit manchmal verbundene Ignoranz ggü. den Kundenbedürfnissen !

Betrachten wir nun Herrn Goethe. Ein kreativer, unermüdlicher Mensch seiner Zeit-aber auch kein Kostverächter. Jedoch reiste er lieber mit seiner Entourage nach Italien, anstatt sich seiner schwerkranken Frau Christiane Vulpius zuzuwenden. Noch nicht einmal ihrer Beerdigung wohnte er bei. Ein Beispiel für uns ?

Nehmen wir Kant. Der alte Königsberger war nie verheiratet u.verliess nur ungern und selten seine Heimat. Hätte er in der Fremde auch seinen kategorischen Imperativ entwickelt ? Oder lieber wie Goethe Liebesgedichte geschrieben, um seine Sehnsucht auszudrücken und sein Heimweh in Worte zu kleiden?

Wir wissen es nicht. was jedoch klar ist: In der Fremde zu bestehen, noch dazu allein und mit einem üblichen, finanziellen Budget eines normalen Reisenden, ist nicht leicht. Daher wird jeder kluge Chef seinen Mitarbeitern die Woche über den Rücken freihalten, damit er sich unterwegs auf den Erfolg konzentrieren kann.

Denn davon lebt schliesslich die Firma, für die der Vertreter arbeitet, davon lebt die Familie des Handelsreisenden. Und nur dafür verbringen wir Vertreter so viel Zeit, um unterwegs zu sein. an alle, die viel unterwegs sein müssen

eine gute Fahrt und viel Erfolg !

flexgood

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