… innenhalten und zuhören – wichtige Bausteine im Kundendialog

8. Dezember 2013

Liebe Leser und Außendienstkollegen,

es ist wohl ständiger Bestandteil unseres beruflichen Alltages sowie unserer Arbeit als Handelsreisende, dem Gesprächspartner, unserem Gegenüber zuzuhören.

Nur so können wir die Wünsche und Problemstellungen unserer Kunden erfassen, kognitiv verarbeiten und daraus letztendlich Lösungsansätze formulieren bzw. bei der Erfüllung von Wünschen behilflich sein. Doch wie ist es wirklich um unsere Fähigkeiten bestellt, auf andere Menschen einzugehen, Ihnen Gehör zu schenken ?

Ich erinnere mich noch gut an ein Interview mit dem halleschen Psychotherapeuten Dr. Maaz, welches in der Mitteldeutschen Zeitung vor 6 Jahren abgedruckt wurde. Darin war ein Satz zu lesen den ich nie vergesse, dass das größte Geschenk an Menschen manchmal darin besteht, dem Gegenüber das Gefühl zu vermitteln, ihn 100 % ig zu verstehen.

Ihm das Gefühl zu geben, dass man ihn annimmt so wie er ist. Nicht unbedingt kritiklos, aber trotz mit Wohlwollen und dann den Anderen spüren zu lassen, daß man ihn verstanden hat.

Die Körpersprache bietet uns dazu vielerlei Möglichkeiten an. Die Erfahreneren unter uns kennen diese nonverbalen Signale. Aber auch sprachlich haben wir die Möglichkeit, Feedback zu geben und dem Anderen damit die tiefe Genugtuung zu ermöglichen, dass er merkt, wirklich verstanden zu werden.

Ich plädiere dafür, dass wir diese Möglichkeiten uns immer wieder vor Augen führen und sie unbedingt nutzen sollten!

Manchmal ist die Zeit dazu in einem beruflichen Gespräch nicht immer vorhanden. Zugegeben. Oft auch durch äußere Einflüsse wie Telefonläuten, andere, zusätzliche Gesprächsteilnehmer usw.

Aber vielleicht ist es klug, trotzdem zu versuchen, unsere Gesprächspartner auf einer Ebene anzusprechen, die erstens etwas Zeit kostet, aber zweitens denn auch viel mehr Möglichkeiten bietet, Ihm Gegenüber eine wirkliche, auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Problemlösung anzubieten und zu kommunizieren.

Wenn Sie so wollen, auch ein emotionales Fundament zu schaffen für ein dann folgendes fachliches Angebot. Denn die Zeit, in der wir aneinander höflich vorbeireden oder den Anderen einfach zutexten und in der kein wirklicher Erkenntnisgewinn stattfindet , ist die eigentlich verlorene Zeit, sei sie auch noch so knapp bemessen.

Dann lieber ein wenig mehr Gesprächsdauer einplanen aber diese dann besser vorbereiten und intensiver gestalten ! Dabei nie vergessen, dass wir es immer mit Menschen zu tun haben : sie haben Bedürfnisse, sie haben Ängste, sie haben Sehnsüchte, sie haben Erfahrungen, sie haben Wünsche. Jeder Mensch hat das. Unabhängig vom sozialen Status, unabhängig vom vermeintlichen Wert für den Anderen – der sich vielleicht darin ausdrückt, wieviel Zeit man sich für seinen Gesprächspartner nimmt.

Ich wünsche allen, die bei den Kunden unterwegs sind, gerade jetzt in der Adventszeit, – immer wieder mal einen Moment der Besinnung, des Innehaltens, des Zurücknehmens und des intensiven Zuhörens !

Die Kunden werden es euch danken.

den Anderen als Mensch wahrnehmen

den Anderen als Mensch wahrnehmen

Adventliche Grüße in’s Land

flexgood

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