Propaganda auf allen Kanälen – und Deutschland ist ganz vorn mit dabei

31. Januar 2016

Liebe Leser, geschätzte Außendienstkollegen,

„der Lügenäther ist so dicht wie seit den Tagen des kalten Krieges nicht mehr“.

Starke Worte eines deutschen Intellektuellen u. Philosophen, die den Zustand unserer Massenmedien ziemlich treffend aktuell beschreiben, wie ich finde.

Peter Sloterdijk gab dem „Cicero“ in dieser Woche ein Interview und kam unverblümt zur Sache. Im Journalismus tritt die „Verwahrlosung“ und zügellose Parteinahme allzudeutlich hervor. Das Bemühen um Neutralität ist gering, „die angestellten Meinungsäußerer werden für Sich Gehen Lassen bezahlt – und Sie nehmen den Job an.“

Es ist müßig sich darüber zu erregen, daß es keine 24 Std. dauerte, bis die ersten der sog. Leitmedien Sloterdijks Äußerungen zerpflückten und Ihn als „Outlaw und weltfremden Altrevolutionär“ diffamierten. Einer, der mit solch einem Meinungsbeitrag “ lediglich den deutschen Stammtisch veredele“ und mit seinem Lob der Grenze die derzeitige Migrationstragödie nicht als ein Momentum zur Neudefinition unseres Landes erkenne.

Da sind sie wieder, die Holzhacker in den Medien, die auf jeden sog. Abweichler sofort einen groben Keil draufhauen und damit das Land Stück für Stück weiter spalten – in Befürworter und Gegner der alternativlosen Merkelschen Verkündigungspolitik.

Wobei Abweichler ja lediglich eine substanzlose Diskreditierung von Menschen ist, die es lieber hätten, sich mit Sachargumenten auseinanderzusetzen als mit Unterstellungen, Diffamierungen und persönlichen Herabsetzungen. Denn dies sind momentan die beliebtesten „Werkzeuge“ aus dem „Instrumentenkasten“ der Politikhardliner fast des gesamten Parteienspektrums und deren publizistischen Sprachrohren.

Wie der Zufall es will, ist mir zu diesem Thema ein Gedicht eingefallen -viel Spaß damit.

 

Die Lüge – Geissel der Menschheit

 

Ich bin Anchorman und kein schlechter
arbeite beim Radio und TV. Als Meinungswächter
moderiere ich, lese Nachrichten vor
Ihr kennt mich, bin in euer’m Aug und Ohr
Story telling – meine Mission
der Text dazu kommt von der Redaktion

Und ich sage euch dann audiovisuell
am Mikro, vor der Kamera, tagaktuell
wieder und immer wieder – bis es sitzt
was in der Welt geschehen ist.
Was der Grund war und warum
es so geschehen ist und nicht andersrum.

Manchmal denk ich von meinen Kunden,
euch sag ich’s jetzt ganz unumwunden,
die sind zu träg und auch zu doof
Viele von den schuften für Haus und Hof,
haben Kredite, sind verschuldet,
ein Zustand, der nicht Pausen duldet.

Sind drin im Hamsterrad, ackern wie verrückt
daß sie nicht Hartz 4 beglückt
und das bisschen Geld, was bleibt
dem Fiskus in die Arme treibt
Da sind sie deshalb oft auch froh
und das wird leider immer öfter’s so
wenn ich den verkünde, alles bleibt beim alten
wenn Sie denn bloß stille halten.

Als wär dies nicht genug
denk ich manchmal: welch Betrug
hier sitzen wir im Warmen, verdienen top, Rente durchgeplant
während draussen unser Beitragszahler ahnt,
das da was nicht stimmen kann,
nur es stört sich scheinbar niemand dran,
wenn Tante Else mit Pflegestufe drei
von Ihrem Existenzminimum (steuerfrei)
dies alles mitbezahlt
wenn sich eines meiner Kinder in der Sonne aalt.

 

Ich bin Chefredakteur – einer von den besten
schaff beim Platzhirsch hier im Westen
verdien mich dumm und dusselig
mein Mund red ich mir oft fusselig.

Bei endlosen Telefon- u. Redaktionskonferenzen
drohe ich denen mit Konsequenzen
die nicht begreifen und verstehen wollen
und deshalb mit den Augen rollen
daß der Russe böse ist
und laufend kleine Kinder frist.

Deshalb mußten auch Sanktionen her
denn wir sind US – Versteher.
Selbst wenn unseren Betrieben
dadurch Milliarden Schäden blieben,
die es vorher gar nicht gab
brächt’s uns nicht von ab.

Dies gilt es zu verstehen
und den Leuten anzudrehn.
Und einmal jährlich nach Berlin
fahr ich hin zur Kanzlerin
da bin ich dann ganz stille
nach dem Motto: wo ein Weg – ist auch ein Wille!

 

Ich bin Generalsekretär , stets zum Kampf bereit
in der Partei, die ich leit, gibt’s nur einen der immer schreit
und das bin ich.
Manche sagen, so was könnt ich nicht
Ich aber bin zum draufhau’n anerzogen
von denen, dir mir stets gewogen,
die mich später dann zum Dank
zum Minister machen. Ist das nicht krank?

Fachkompetenz hin oder her
Ach, schert sich da überhaupt noch wer?
Und wenn, mir ist’s auch egal.
Hauptsache, ein Posten. Ihr könnt mich mal.
Hier ein Milliönchen, dort ein Zuverdienst,
der Rest kommt über Honorare, auch wenn du grienst

Denn ein’s hab ich schon lang erkannt
auf meine Reden ist das ganze Land gespannt.
Pinke, Pinke für Visionen. Und nicht zu knapp.
Manchmal, im stillen Kämmerlein, lach ich mich schlapp
über so viel Trägheit bei meinen Steuerzahlern
aber wenn die’s blechen ohne Murren
warum meinen Gürtel enger zurren?

 
Die Quintessenz aus dieser G’schicht
liebe Leut, vergesst das nicht:

Die Wirklichkeit ist das, was ist
Wahrheit wird, was man hört, sieht, liest.
Wer diesen Unterschied nicht kennt,
der hat lebenslang gepennt !

Nur wenn wir alle Wahrheit fordern und auch bieten
werden diese Leut, ich nenn sie Nieten,
kein Fuß mehr auf die Erde kriegen
um uns weiter zu belügen.

 

einen schönen Sonntag wünscht euch

flexgood

 

 

 

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